Graduiertenschule der FAU: Informationsveranstaltung

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Herzlich willkommen auf dem Blog der Graduiertenschule der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg!

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Donnerstag, 25. Februar 2010

04.03.2010: Gruenderbuero laedt zum aktuellen Gruendercafe ein

Das Gründerbüro der Universität Erlangen-Nürnberg lädt alle InteressentInnen zu Ihrer aktuellen Veranstaltung aus der Reihe Gründercafé am Do. 04. März 2010 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr ein.

Das kostenlose Gründercafé ist offen für alle am Thema Unternehmensgründung Interessierte, GründerInnen und JungunternehmerInnen aller Fachbereiche und Branchen. Das Gründerbüro bieten Ihnen damit die Möglichkeit, von erfahrenen GründerInnen zu lernen und innovative Ideen mit Gleichgesinnten zu diskutieren.

Veranstaltungsort ist diesmal die ReWi Fakultät, Konferenzraum 0.423, der Universität Erlangen-Nürnberg, Lange Gasse 20, Neubau UG, 90403 Nürnberg.

Folgende ReferentInnen erwarten Sie:

- Frau Daria Smirnoff, Smirnoff & Zeiler - Visuelle Kommunikation (www.sundz-design.de):
"Corporate Design - Nutzen und Chancen"
Frau Smirnoff hat 2007 ihren Abschluss im Studiengang Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule in Nürnberg gemacht. Smirnoff & Zeiler ist eine Agentur mit den Kernkompetenzen Corporate Design, Publishing und Print sowie Internet.

- Herr Dr. Jürgen Wunderlich, CostSim Consulting (www.costsim-consulting.de): "Scientific Consulting: Herausforderungen und Fallstricke im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Wissenschaft"
Die 2003 aus dem Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktsystematik ausgegründete Firma CostSim Consulting berät in den Bereichen Anlagenplanung, Prozeßoptimierung und Kostensimulation.

Unter dieser Adresse können Sie sich zu der Veranstaltung Anmelden.

Kontakt:

Elke Günther
Universität Erlangen-Nürnberg
Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer, Gründerbüro
Henkestraße 91
91052 Erlangen
Tel. 09131 85 25 865
Fax: 09131 85 25 869
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Mittwoch, 20. Januar 2010

04.02.2010: Gruenderbuero laedt zum aktuellen Gruendercafe ein

Das Gründerbüro der Universität Erlangen-Nürnberg lädt alle InteressentInnen zu Ihrer aktuellen Veranstaltung aus der Reihe Gründercafé am Do. 04. Februar 2010 von 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr ein.

Das kostenlose Gründercafé ist offen für alle am Thema Unternehmensgründung Interessierte, GründerInnen und JungunternehmerInnen aller Fachbereiche und Branchen. Das Gründerbüro bieten Ihnen damit die Möglichkeit, von erfahrenen GründerInnen zu lernen und innovative Ideen mit Gleichgesinnten zu diskutieren.

Bitte beachten: Veranstaltungsort ist dieses Mal die Technische Fakultät, Konferenzraum K2, der Universität Erlangen-Nürnberg (Erwin-Rommel-Straße 60, 91058 Erlangen).

Folgende Referenten erwarten Sie:
- Herr Luis Prill Sempere: "ovantu - Von der Idee bis zur Gründung"
Aktuell gefördert mit EXIST-Gründerstipendium, vom Lehrstuhl Industriebetriebslehre der Universität Erlangen-Nürnberg: Zusammen mit seinen Teammitgliedern wird er das Unternehmen "ovantu" gründen. "ovantu" ist eine interaktive, webbasierte Such-, Informations- und Planungsplattform für öffentliche und private Events.

- Herr Martin Rüffer (Geschäftsführer DiaCCon GmbH):
"Erfahrungsbericht eines Gründers" (Arbeitstitel)
Die 2002 aus dem Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften und Technologie der Metalle ausgegründete Firma DiaCCOn beschichtet metallische oder keramische Bauteile mit kristallinen CVD-Diamantschichten und verbessert so die Verschleißeigenschaft.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre eigene Gründungsidee kurz vorzustellen und im Plenum zu diskutieren. Wenn Sie dieses Forum dafür nutzen möchten, geben Sie bitte den Veranstaltern Bescheid.

Anmeldefrist ist der 01. Februar 2010.

Ihre Anmeldung können Sie an diese Adresse richten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Gründerbüros.
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Montag, 18. Januar 2010

27. Januar 2010: Veranstaltung des Gruenderbueros - Neue Werkstoffe und Prozesse

Neue Werkstoffe und Prozesse - Von der Planung des Markteintritts bis zum erfolgreichen Vertrieb
Termin: Mittwoch, 27. Januar 2010, 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Ort: IZMP Erlangen, Henkestraße 91
Veranstalter: Gründerbüro der Universität Erlangen-Nürnberg

Marketing und Vertrieb sorgen für eine markt- und kundenorientierte Ausrichtung im Unternehmen und sind somit entscheidende Werkzeuge bei der Realisierung von nachhaltigem und profitablem Wachstum eines Unternehmens. Werkzeuge, deren Bedeutung von Gruendern aus Hochschulen regelmaessig unterschaetzt wird!

Erfahrungswissen aus erster Hand und die Gelegenheit zum Networking bieten Ihnen die Beitraege:
- "Gut geplant ist halb gewonnen - Markteintritt gezielt vorbereiten": Dr. Benedikte Hatz, Geschaeftsfuehrerin netzwerk nordbayern
- "Kunden gewinnen, Kunden binden: Geschaeftsidee praesentieren - kundenorientiert arbeiten": Frank Radynski, Gruender und Inhaber U-exist - Institut für Unternehmensentwicklung
- "Von der Produktidee zum Umsatz": Uwe Brodtmann, CEO INCHRON GmbH

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Bitte melden Sie sich bis Montag, 25. Januar 2010 unter a href="http://www.scientrepreneur.de/aktuelles/">http://www.scientrepreneur.de/aktuelles an. Dort finden Sie auch weitere Informationen. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Montag, 11. Januar 2010

Informationsveranstaltungen des Referats fuer Internationale Angelegenheiten diese und naechste Woche

Wir möchten Sie auf die kommenden drei Infoveranstaltungen des Referats für Internationale Angelegenheiten aufmerksam machen:

Morgen, 12.01, 18 - 20 Uhr, Kollegienhaus, Raum 1.011 (Senatssaal)
"Studium an Partnerhochschulen in Lateinamerika"
Infos zu der Veranstaltung am 12.01.2010

Am Donnerstag, 14.01, 18 - 20 Uhr, Kollegienhaus, Raum 0.016
"Die Karawane zieht ostwärts! Ziehen Sie mit?"
Informationen für Studenten und Absolventen bayerischer Hochschulen über Förderungsmöglichkeiten für China und Mittelosteuropa.
Externe Referenten erwartet!
Infos zu der Veranstaltung am 14.01.2010

Am Donnerstag nächste Woche, 21.01, 18 - 20 Uhr, Kollegienhaus, Raum 0.016
"Studium in Australien, Neuseeland, USA, Kanada, GB, Singapur und Spanien"
Externe Referenten erwartet!
Infos zu der Veranstaltung am 21.01.2010
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Freitag, 18. Dezember 2009

Gespraechsrunde am 11.01.2010 Wissenschaft und Verantwortung

Das neue Jahr steht vor der Tür und Sie haben eine Reihe guter Vorsätze, vielleicht nicht nur privat sondern auch beruflich? Damit dieser Tatendrang nicht untergeht, wollen wir mit der Veranstaltung Wissenschaft und Verantwortung am 11.01.2010, von 18h30 - 20h30 den Grundstein für ein erfolgreiches Jahr 2010 legen.
Herr Dr. Kötter, Leiter des Zentralinstituts für angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation (ZIEW) wird zunächst aufzeigen, an welchen Stellen und auf welche Weise Wissenschaft überhaupt ethische Relevanz besitzt, anschließend sollen die Konsequenzen erörtert werden, die sich hieraus für die personale Verantwortung der Wissenschaftler ergeben.
Interessiert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Ihnen!

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung anders als zunächst angekündigt im Raum 2.022 der Halbmondstr. 6 - 8 stattfindet.
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Dienstag, 15. Dezember 2009

Bericht: Informationsveranstaltung zur Nachwuchsfoerderung durch die DFG

Am 10.12.2010 fand eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Büros der Frauenbeauftragten und der Graduiertenschule der FAU in der Aula der Universität statt, in der Frau Dr. Buckow, in der Gruppe Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen, Nachwuchsförderung der DFG für den Bereich Nachwuchs verantwortlich, zu den Fördermöglichkeiten von NachwuchswissenschaftlerInnen informierte.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Förderorganisation für die Forschung in Deutschland und als privatrechtlicher Verein zur Selbstorganisation der Wissenschaft organisiert. Frau Dr. Buckow betonte die Rolle der WissenschaftlerInnen im Aufbau der DFG: diese beantragen die Forschungsprojekte, begutachten diese, sitzen in Fachkollegien und Ausschüssen und führen die im Wettbewerb bewilligten Forschungsprojekte auch durch.

Die DFG fördert WissenschaftlerInnen vom Studium (z.B. als studentische Hilfskraft in Forschungsprojekten) über die Promotion (z.B. in Graduiertenkollegs) und die Postdoc-Zeit (z.B. durch Forschungsstipendien im Ausland oder eigene Stellen) bis zur Erlangung der Berufbarkeit (z.B. durch das Emmy-Noether-Programm) und die Vorbereitung auf wissenschaftliche Leitungsfunktionen (z.B. im Rahmen einer Heisenberg-Professur).

Frau Dr. Buckow betonte die zwei Wege der Förderung für Promovierende, in strukturierten Promotionsprogrammen (z.B. Graduiertenkollegs) oder projektbezogen. Die Promotionsprogramme an der FAU finden Sie auf den Seiten der Graduiertenschule. Wenn Promovierende eine Stelle in einem DFG-Projekt suchen, können sie im GEPRIS (die Datenbank der von der DFG-geförderten Projekte) nach einer geeigneten Einsatzmöglichkeit suchen. Insbesondere die erweiterte Suche bietet gute Kombinationsmöglichkeiten, z.B. mit einem Stichwort und / oder einem Einsatzort. Ganz besonders empfahl die Referentin die strukturierte DoktorandInnenausbildung im Rahmen der Exzellenzinitiative (in Erlangen z.B. am Cluster of Excellence Engineering of Advanced Materials und in der Graduiertenschule Advanced Optical Technologies).

Da nur promovierte WissenschaftlerInnen an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen antragsberechtigt sind, lohnt es sich für den/die frischgebackene/n DoktorIn, die weiteren Fördermöglichkeiten zu kennen, z.B. das Forschungsstipendium für einen Auslandsaufenthalt oder die Einwerbung der eigenen Stelle.

Frau Dr. Buckow betonte die vielfältigen Fördermaßnahmen für die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftliche Karriere, z.B. die Stipendienverlängerung für Eltern, Kinderbetreuungszuschläge (?Geld statt Zeit?), Berücksichtigung der Lebensumstände bei der Antragstellung und Finanzierung von Vertretungen oder Reduzierung der Arbeitszeit aus familiären Gründen. Forschungsverbünde können auch zusätzliche Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen beantragen, z.B. Rekrutierung weiterer Teilprojektleiterinnen, Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, Stärkung familienfreundlicher Maßnahmen vor Ort usw.

Anschließend verriet die Referentin einige Tipps zum Lebenslauf und zur Antragstellung: Antrag klar strukturieren, gut recherchieren und mit publizierten Vorarbeiten untermauern, präzise (aber so knapp wie möglich) formulieren, kurzfristige Ziele sich in größere Zusammenhänge einordnen und die beantragte Ausstattung an der eigenen, derzeitigen Position orientieren.

Weitere Informationen zur DFG finden Sie unter

sowie auf den Präsentationen für Promovierende und Postdocs.

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Montag, 7. Dezember 2009

Informationsveranstaltung am 10.12.09: Nachwuchsfoerderung und Forschungsfoerderung durch die DFG fuer Promovierende und Post-DoktorandInnen

Die Graduiertenschule der FAU und das Büro der Frauenbeauftragten laden Sie herzlich zu den Informationsveranstaltungen "Nachwuchsförderung durch die DFG für Promovierende" und im Anschluss "Forschungsförderung durch die DFG für Post-DoktorandInnen" am Donnerstag, 10.12.09 ein. Die Veranstaltungen beginnen um 17h und finden in der Aula im Schloss in Erlangen statt. Wenn Sie an einer Forschungsförderung durch die DFG, die Unterstützung von Einzelvorhaben, Forschungskooperationen, Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen sowie Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur und wissenschaftlicher Kontakte bedeuten kann, interessiert sind, melden Sie sich bitte hier an.
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Dienstag, 24. November 2009

Bericht Promotion an der Philosophischen Fakultaet

Am 03. November trafen im Senatssaal des Kollegienhauses ca. über 100 wissenshungrige Studierende und Promovierende aus allen Fachrichtungen der Philosophischen Fakultät mit neun motivierende Wissenschaftlerinnen und Referentinnen sowie Promovierende und Promovierte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. In zwei Podiumsdiskussionen sowie drei Präsentationen wurden neben allgemeinen Informationen auch fachspezifische Detailfragen erörtert.
Nach der Erläuterung der formalen Voraussetzungen für eine Promotion (mindestens Note Gut im Diplom, Fremdsprachenkenntnisse) durch Frau Prof. Lubkoll, Vorsitzende des Promotionsausschusses und Professorin für Neuere deutsche Literaturgeschichte, und dem praktischen Hinweis an die Promovenden, sich immer wieder mit der Promotionsordnung auseinanderzusetzen, um möglichen Missverständnissen auszuweichen, ergänzten die Inhaberinnen der Lehrstühle für Germanistische Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Mechthild Habermann, sowie für Sozialpsychologie, Prof. Dr. Andrea E. Abele-Brehm, aus Sicht ihrer jeweiligen Fächer. Alle drei betonten die Wichtigkeit der Internationalisierung sowie des Austausches in Netzwerken, um sich der wissenschaftlichen Diskussion zu stellen, allen voran mit der oder dem eigenen Betreuerin oder Betreuer. Des Weiteren sei die persönliche Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten und das eigene Fach als inhaltliche Voraussetzung für die Promotion ausschlaggebend (siehe dazu auch den Vortrag "Warum und zu welchem Ende promoviert man eigentlich?" von Frau Prof. Habermann vom 24. Juni 2009). Der realistische und positive Umgang mit Krisen spiele ebenso eine große Rolle. Man solle auf Durststrecken vorbereitet sein und Durchhaltevermögen aufweisen. Obwohl das berufliche Ziel bewusst sein solle, spielen gerade in der wissenschaftlichen Karriere auch Glück und Zufälle eine Rolle, weswegen man flexibel und offen für Alternativen bleiben solle.
Das Publikum beteiligte sich rege und stellte viele Fragen, z.B. über die Wege des Publizierens. Frau Prof. Lubkoll rundete die Ratschläge der Professorinnen-Runde mit ihrem ganz persönlichen Tipp ab, die Promotion nicht als Verlängerung der Pubertät zu betrachten, als Zwischenlösung bis man herausfindet, was man eigentlich machen möchte.
Anschließend informierte Frau Rejek, Leiterin des Promotionsbüros der Philosophischen Fakultät, fachübergreifend über den formalen Ablauf einer Promotion und verwies auf die Internetpräsenz des Promotionsbüros unter http://www.uni-erlangen.de/einrichtungen/pruefungsamt/phil/promotionsbuero/.
Frau Dr. Mayer, Geschäftsführerin der Graduiertenschule der FAU berichtete den Zuhörerinnen und Zuhörern über die Aufgabengebiete, Struktur sowie Veranstaltungen der Graduiertenschule der FAU. Nicht zuletzt ermunterte sie alle DoktorandInnen dazu, die Internetseite der Graduiertenschule zu besuchen und Anregungen für die Optimierung unseres Angebots zu unterbreiten.
Ein weiterer Höhepunkt der Informationsveranstaltung war die Podiumsdiskussion mit vier Promovierenden und Promovierten, die jeweils an einem anderen Punkt des Promotionsprozesses stehen und ihre Promotion unterschiedlich finanzieren bzw. finanziert haben. Herr Daniel Spurk entschied sich für die kumulative Promotion in Psychologie und war während dieser Zeit am Lehrstuhl voll beschäftigt. In der Vorlesungszeit war er zwar viel an der Universität tätig, aber in der vorlesungsfreien Phase konnte er sich voll und ganz seiner eigenen Forschung widmen. Frau Karin Höpker hat ihre Promotion bereits vor einem Jahr abgeschlossen, hat ihre Dissertation jedoch noch nicht veröffentlicht und kann daher den Titel noch nicht führen. Sie berichtete in der Informationsveranstaltung sowohl über ihr Stipendium als auch über ihre Erfahrungen mit der Promotion in einem Graduiertenkolleg. Auch bei Letzterem solle man den Zeitaufwand nicht unterschätzen. Als dritte in der Runde gab Frau Dr. Susanne Brogi dem Publikum Einsicht in ihren Alltag als Doktorandin. Sie arbeitete bereits seit ihrer Magisterarbeit an einem DFG-Projekt in Germanistik mit und betonte die Bedeutung des Freiraumes für die eigene wissenschaftliche Arbeit. Sie finanzierte ihr Vorhaben ebenso aus einem Stipendium. Das Podiumsgespräch der Promovierenden schloss als vierter Teilnehmer Herr Manuel Illi, der am Anfang seiner Promotion steht. Er konnte durch seine persönlichen Erfahrungen die Finanzierung durch eine Stelle bzw. ein Stipendium gegenüberstellen und Vor- und Nachteile präsentieren. Er machte darauf aufmerksam, dass man mit einer wissenschaftlichen Stelle am Lehrstuhl gut angebunden ist, jedoch mit einem Stipendium mehr Zeit zur Verfügung hat.
In dem letzten Vortag des Vormittages verwies Frau Dr. Mayer auf die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten einer Promotion und gab einschlägige Ratschläge über Stipendien und weiteren Informationsmöglichkeiten.
Bevor Frau Prof. Lubkoll die Teilnehmer der Veranstaltung verabschiedete, gab sie die wesentliche Erkenntnis weiter, dass man sich in der Promotionsphase auf jeden Fall einen Rahmen schaffen solle, indem Forschung, Berufstätigkeit sowie Privatleben ausgeglichen zueinander berücksichtigt werden. Ein individuelles Zeitmanagement sei hierbei unverzichtbar. Die Graduiertenschule plant hierfür im nächsten Semester ein Workshop.
Näheres rund um das Thema Promotion finden Sie auf unserem Internetauftritt unter www.promotion.uni-erlangen.de. Unsere aktuellen Kurse und Veranstaltungen haben wir Ihnen hier bereitgestellt. Um ständig auf dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie einfach unseren Blog.
v.l.n.r. Herr Illi, Frau Dr. Brogi, Frau Höpker, Herr Spurk, Frau Prof. Lubkoll und Frau Rejek
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Informationsveranstaltung Mit Promotion zum eigenen Chef am 30.11.09

Selbstständigkeit? Unternehmensgründung? - Ist das was für mich?
Vielleicht! - Denn eine Unternehmensgründung ist eine Karriereoption die Chancen bietet.
Fragen wie:
    Was habe ich bei einer Existenzgründung zu beachten?
    Was heißt überhaupt Selbständigkeit?
    Welche Arten von Gründungen gibt es?
    Wozu braucht man einen Businessplan?
    Welche Beratungshilfen und Fördermöglichkeiten gibt es an der Hochschule?
können Sie in der Veranstaltung "Mit Promotion zum eigenen Chef" am 30.11.2009 von 18h30 - 20h30 stellen.
Zudem wird Herr Dr. Johannes Pfund, Geschäftsführer der OPTOCRAFT GmbH einen interessanten Erfahrungsbericht über seine Ausgründung liefern und für weitere Fragen zur Verfügung stehen. Nutzen Sie dieses kostenlose Informationsangebot und melden sich hier an.
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Donnerstag, 19. November 2009

Bericht Gegenueberstellung LaTeX - Word fuer das wissenschaftliche Arbeiten

Am 16.11.2009 kamen ca. 30 Personen zu der Informationsveranstaltung Gegenüberstellung LaTeX - Word, um sich einen Überblick über die Vorzüge und Nachteile beider Programme im Hinblick auf das Schreiben von umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten zu verschaffen.
Zu Beginn betonte Dominic Stühler, Referent des RRZE, zunächst die Wichtigkeit einer guten Typografie wissenschaftlicher Arbeiten, die zwar unauffällig, jedoch keineswegs trivial sei. In diesem Zusammenhang erläuterte er die Begriffe Makrotypografie, zuständig für "globale" Vorgaben, wie die Farbe des Papiers oder die Verteilung des Textes auf dem Blatt, und Mikrotypographie, die das Lesen durch Feinheiten, wie z. B. Bestimmung der Art der Anführungszeichen, angenehmer machen sollen.
Die Unterschiede von LaTeX und Word werden durch ihre Ansätze sichtbar, die beschrieben werden können mit WYGIWYM ("what you get is what you mean", wie bei LaTeX und auch bei html) und WYSIWYG ("what you see is what you (might) get", am Beispiel Word). Das Textsatzprogramm LaTeX übernimmt im Gegensatz zu Word die Funktion eines Setzers und Verlagsleiters bei der Entstehung eines Buches, bzw. einer wissenschaftlichen Arbeit selbst. Dazu werden in der Präambel genannten "Hauptdatei" globale Einstellungen vorgenommen, z. B. für das Einbinden von Bildern und das Format des Bibliographieverzeichnisses. Dadurch ist die Bedienung zunächst deutlich komplizierter als mit dem bekannteren und verbreiterten Textverarbeitungsprogramm Word. Es verwundert nicht, dass als zentrale Nachteile von LaTeX eine steile Lernkurve, ein große Zeitaufwand zu Beginn und eine teilweise komplizierte Modifikationen der Standardlayouts genannt werden. Allerdings muss man sich während des Schreibens keine Gedanken mehr um das spätere Aussehen des Textes machen und kann sich auf den Inhalt konzentrieren, was vor allem bei umfangreicheren Texten von Vorteil ist. Weitere Vorteile von LaTeX gegenüber Word sind die gute Stabilität, die kostenlose Verfügbarkeit, eine präzise Darstellung von Formeln und eine hervorragende Satzqualität. Auch die relative Verlinkung aller Textteile wurde als Positivbeispiel genannt, was ein Umstellen, Ergänzen oder Löschen von Kapiteln und Bildern sehr erleichtert.
Von eigenen Erfahrungen mit LaTeX beim Schreiben ihrer Dissertation berichtete im Anschluss Dr. Monica Mayer von der Graduiertenschule der FAU und empfahl die Entscheidung für eines der Programm am Anfang der Promotion, da ein späterer Umstieg nicht einfach sei.
Die zahlreichen Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zu LaTeX zeigten, dass sich bereits viele der Anwesenden vor der Veranstaltung näher mit der Überlegung - LaTeX oder Word? - beschäftigt hatten. Fragen zu Word beantwortete Alessandra Kenner, ebenfalls Mitarbeiterin des RRZE.
Klar wurde, dass beide Programme Vorteile bieten: Word in der eher intuitiven Verwendung, LateX in der Arbeitserleichterung bei der Formatierung.
Egal, für welches Programm sich Promovierende entscheiden: die Graduiertenschule bietet im laufenden Semester vertiefende Workshops für Word (hier ist nur noch eine Anmeldung für die Warteliste möglich) und LaTeX.
Informationen zu Word und LyX für LaTeX-Nutzer finden Sie hier:
Kostenloser graphischer Editor für Tex: LyX
Verwendung von Word für große Dateien
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